Die Gewährleistung von Porzellan unterliegt zwei grundlegenden Faktoren: Dem bedarfsgerechten Gebrauch und der Haltbarkeit. Seit Mitte 2005 lassen wir unsere Ware regelmäßig im Hinblick auf die Eignung als Lebensmittel-Bedarfsgegenstand von Laboren und Instituten untersuchen. Von daher können wir ausschließen, dass unsere Ware ein Gefahrenpotential für den bedarfsgerechten Gebrauch darstellt. Damit ist unsere Ware vollständig geeignet für: 
Als einzige übrige Gefahrenpunkte bezeichnen wir damit nur noch die Veränderung der thermischen Umgebung (Kälte -> Hitze/Hitze -> Kälte) und die mechanische Belastung (Schlag/Stoß/Schock). Beide Themenbereiche haben wir im Hinblick auf ihre Handhabung in den "Anwendertips" ausreichend erläutert. Werden diese Tips beachtet, hat Porzellan eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer und kann bedenkenlos viele Jahre eingesetzt werden.
Prüfungspflicht des Anwender: Jeder Anwender, insbesondere die Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung hat sich vor Ausgabe eines Geschirrteiles an einen Gast/Patienten selbst davon zu überzeugen, dass es für die Anwendung geeignet ist. Dies gilt gleichermaßen für Glas, Porzellan und Bestecke, bzw. für alle Artikel, die mit dem Gast unmittelbar in Berührung kommen. Kommt es beispielweise beim Spülvorgang eines Kaffeebechers zu einem Henkelanschlag und reißt dieser beim Genuß eines Heißgetränkes ab, so sind die Folgen dieses Schadens vom Ausgebenden zu tragen und nicht vom Hersteller des Porzellanartikels. Gleichermaßen setzt die Anwendung von Porzellan eine ausreichende Begutachtung und Prüfung der Ware voraus! Stellt sich also im Nachhinein heraus, dass z.B. durch einen rauen Bodenring eines Tellers ein Möbelstück verkratzt wurde, so hat hier ebenfalls der Ausgebende den Schaden selbst zu tragen, da er sich persönlich von der störungsfreien Anwendung der Geschirrteile selbst zu überzeugen hat.
Stapelbruch: Umstritten zwischen Kunde und Lieferant ist oft der sog. "Stapelbruch", also das Brechen von Porzellan bei der Aufstaplung. Die Biologie lehrt uns bereits, dass das kräftigste Tier der Welt die Ameise und nicht der Elefant ist, weil sie das Hundertfache ihres eigenen Gewichtes tragen kann. Nahezu unbedacht und sorglos wird vielerorts Porzellan aufeinandergestapelt und ein Artikel gerne mit dem 20- bis 50-fachem seines eigenen Gewichtes belastet. Ein Stapel mit 20 Pizzatellern wiegt beispielsweise schon 26 bis 30 kg. Wir empfehlen daher allen Anwendern, sich von den physikalischen Auflagepunkten des zu stapelnden Porzellans selbst zu überzeugen und zum eigenen Schutz möglichst das 10-fache des Eigengewichtes nicht zu überschreiten. Vor allem aber sollte darauf geachtet werden, dass ein Stapel nicht über die Glasuren "gezogen" wird, was vor allem bei Tellerstapeln üblich ist, wenn diese "Türme" in schwer zugänglichen Schränken aufbewahrt werden. Porzellan ist härter als Besteck, aber nicht härter als es selbst! Vermeiden Sie mit kleineren Stapeln das Verkratzen der Oberflächen und Glasuren, ein solcher Mangel wird von keinem Hersteller anerkannt.
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