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Verpackung & VerpackV

Verpackung von Holst Porzellan - den Kosten und der Umwelt zu Liebe

 

 

Die Umwelt geht uns alle an! Das nehmen wir bei Holst Porzellan sehr ernst!

Seit Einführung der Verpackungsverordnung verzichten wir im Sinne der Umwelt und wegen unnötiger Zusatzkosten auf Schmuckverpackungen jeglicher Art. Holst Porzellan wird ausschließlich in schlichten wiederverwertbaren Papier- und Pappverpackungen geliefert. Das entspricht unserem Motto "Schlicht & Stark" - schont die Umwelt und den Geldbeutel. Üblicherweise liefern wir unsere Waren auf Paletten (Euro) oder Einwegpaletten, um für die Kunden das Bruchrisiko zu vermindern. Schwarz folierte Paletten kommen sicher an und verleiten nicht zum Diebstahl! Kleinere Kommissionen und Facheinzelhandelsware liefern wir in kostenpflichtigen Umkartons mit Schutzverpackung.

Gemäß unserer grundsätzlichen Vertriebsausrichtung arbeiten wir nur mit dem wiederverkaufenden Handel zusammen. Wir brauchen den Großabnehmer als erklärten Vertriebspartner und sind im Schwerpunkt unserer Lagerorganisation auf den Versand palettenreiner Ware spezialisiert.

In der Regel liefern wir folgende Verpackungseinheiten:

o) Großhandel auf sortenreinen Europaletten (120 x 80 x H 150)
o) Detailhandel sortenreine Masterboxen
o) Einzelhandel Um- bzw. Setkartons

Selbstverständlich realisieren wir im Bedarfsfall auch für den Großhandel Mischpaletten mit mehreren Artikeln. Wie Sie jedoch auf den Bildern sehen können, verursachen kleine Kommissionen einen erheblich höheren Personalaufwand, als der Palettenversand. Wir rechnen für das Kommissionieren einer sortenreinen (Großhandels) Palette rund 2 min, für eine Sammelsendung (im Facheinzelhandel) mit 10 losen Positionen rund 40 Minuten. Dieses MEHR an Zeitaufwand ist teuer und steht der Palettenabnahme mit weit mehr als 5 Nettoprozent im Nachteil.

Deshalb berechnen wir bei Lieferungen von Verpackungseinheiten unterhalb einer Masterbox je Artikel auch an den Großhandel grundsätzlich den Netto-Einzelhandelspreis!

 


 

Verpackungsverordnung

 

Mit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung (VerpackV) gilt seit dem 1. Januar 2009 für alle Erstinverkehrbringer (also auch für Hersteller, die im Ausland produzieren lassen), die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, die Pflicht zur Beteiligung an einem oder mehreren Dualen Systemen. Unterbleibt diese Beteiligung, drohen empfindliche Bußgelder. Zudem sieht die Verordnung ein Verbot des Inverkehrbringens von Waren mit nicht lizenzierten Verkaufsverpackungen vor. Daher haben wir eine Hersteller-Vereinbarung mit dem Unternehmen BellandVision GmbH zur Erfüllung der Rücknahme- und Verwertungspflichten getroffen.

Nicht betroffen hiervon sind die klassischen B2B-Geschäfte, bei denen unsere Geschäftspartner unsere Verpackungen weiterverwenden, als Altpapier verkaufen oder anderweitig verwerten. Sofern die Verpackungen also nicht dem üblichen Abfallkreislauf (Müllabfuhr) zugeführt werden, ändert sich nichts, soweit uns dies durch eine verbindliche Eigenauskunft bestätigt wird.

Gewerbliche Endverbraucher (Hotels, Restaurants, Kantinen und Krankenhäuser) führen i.d.R. die Transportverpackungen der betrieblichen Entsortung. Wir behalten uns vor, dies nach Auffoderung der Behörden in Einzelfällen durch einen Nachweis zu belegen.

Seit dem 01.01.2009 ist die Kennzeichnung der Verpackung mit dem „Grünen Punkt“, bzw. einem entsprechenden Recyclingzeichen nicht mehr vorgeschrieben. Daher verzichten wir auf eine entsprechende Kennzeichnung. Das international übliche Papierrecyclingzeichen behalten wir selbstverständlich bei.

Unser Lizenzierung wird durch die Firma BellandVision GmbH erfüllt und unsere Lizenzierungsnummer lautet: 14149

Sofern Sie selbst entsorgen bitten wir Sie, uns nachfolgende Erklärung 
(Link hier) auszufertigen und unterschrieben an uns zurückzusenden. 

 


 

Versandfähige Verpackungen von Holst Porzellan

 

DIN ISO 2248

 

Durchgängig legen die Versender Belastungen der Verpackung gem. DIN ISO 2248 zu Grunde.

 

Quaderförmige Packstücke (Abb.1)

 

Das Packstück ist in die beabsichtigte Transportlage zu bringen. Wenn die Transportlage nicht bekannt ist, muss, falls vorhanden, der Herstellerverschluss (Fabrikkante) die rechte senkrechte Kante der dem Betrachter zugewandten Fläche bilden.

Eine Fläche ist dem Betrachter zugewandt. Die oben liegende Fläche wird mit „1“, die vom Betrachter aus gesehen rechte Fläche mit „2“, die unten liegende Fläche mit „3“, die linke Fläche mit „4“, die dem Betrachter zugewandte Fläche mit „5“ und die abgewandte Fläche mit „6“ bezeichnet.

Die von den Flächen der Probe gebildeten Kanten werden unter Verwendung der Zahlen für die Flächen, die die Kante bilden, bezeichnet.

(Beispiel: Die Flächen 1 und 2 bilden Kante 1-2) Die von den Flächen der Probe gebildeten Ecken werden durch Verwendung der Zahlen der betreffenden Flächen bezeichnet. (Beispiel: Die Flächen 1, 2 und 5 bilden die Ecke 1-2-5)

 

abb_1_verpackungsverordnung

 

Kurzbeschreibung des Verfahrens

 

Das Packstück wird über einer starren, ebenen Fläche angehoben und auf diese Fläche (Aufprallfläche) frei fallengelassen

 

Aufprallfläche

 

Die Aufprallfläche muss horizontal und eben, sowie ausreichend massiv und starr sein, damit sie sich unter den Prüfbedingungen weder bewegt noch verformt.​

 

Fallhöhe

 

Die DIN gibt hier Leitwerte entsprechend der Masse des Packstückes. Dabei wurden ergonomische Gesichtspunkte bei manueller Handhabung vorausgesetzt. (DIN 55439). bis 10 kg 80 cm
10 bis 20 kg 60 cm
20 bis 30 kg 50 cm
30 bis 40 kg 40 cm
40 bis 50 kg 30 cm
50 bis 70 kg 20 cm

 

Prüfungsfolge (10 mal freier Fall)

 

1 x Ecke · 3 x Kante · 6 x Fläche

 

Quaderförmige Packstücke

 

Eckenfall 2-3-5
Kantenfall 2-5, 3-5, 2-3
Flächenfall 5, 6, 2, 4, 1, 3