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Schlicht & Stark in weißem Porzellan

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Struktur & Aufbau der Holst Kollektion

Unsere Sortimentsintension

 

Im Firmenverbund beschäftigen wir uns seit mehr als 56 Jahre mit Porzellan. Holst Porzellan wird nunmehr in III. Generation von einem "Porzelliener" geführt. Seit dem ersten Weltkrieg haben wir alle Phasen und Stufen der deutschen Wirtschaft miterlebt und diese mit "Porzellan" begleitet. Time ist changing - diese Weißheit trifft vor allem auch auf unser Unternehmen zu. Haben wir in den Jahren von 1955 bis 1980 überaus vom Markenaufbau deutscher Fabrikate profitiert, hat sich der Anspruch an Porzellan in den letzten 20 Jahren vollständig verändert. Seit 1998 gestalten wir unsere eigene Kollektion unter dem Motto "Schlicht & Stark" und setzen dabei vor allen auf "bezahlbares" Porzellan der qualitativen Mittelklasse. Mehr zur Qualität finden Sie unter Qualitäten von Holst. Um unser Motto aber wirklich bis in die Tiefe zu verstehen, muss man die Begriffsdefinition der Wörter zunächst genau kennen.

 

Der Begriff Schlicht

 

Das Wort "Schlicht" stammt vom Begriff der Schlichtheit.  Schlichtheit kann sowohl positiv als auch negativ bewertet werden. Schlichtheit gilt als erstrebenswert, wenn mit wenigen Mitteln möglichst viel erreicht werden kann. Dann ist sie ein Synonym für Minimalismus, Klarheit oder Simplizität (Weniger ist mehr). Antike Naturphilosophen forderten, dass eine wahre Theorie nicht nur schön (im Sinne einer logischen, in sich stimmigen Struktur) und gut (d. h. funktional und konkret umsetzbar) sein sollte, sondern auch einfach. Diese Ansicht vertrat auch Albert Einstein. In der Musikästhetik der Frühklassik avancierte Schlichtheit zum Kompositionsideal, das den überladenen barocken Stil ablöste. Die achttaktige Periode wurde zur Basiseinheit des kompositorischen Satzes. Auch im Liedschaffen wurde Schlichtheit zum Ideal, das sich an einfach strukturierten Volksliedern orientierte. Die Neue Schlichtheit ist ein vager Sammelbegriff für Kompositionen seit den späten 1970er Jahren, die sich nicht mehr an der artifiziellen Komplexität von Zwölftonmusik, Serialismus und Atonalität orientieren. Gemälde der modernen Kunst zeichnen sich ebenso oft durch eine einfache Struktur aus. Hier gilt Schlichtheit als ästhetisch (z. B. Komposition aus großen, einfarbigen Quadraten bei Mark Rothko). Ferner streben viele moderne Menschen nach Schlichtheit in der Lebensführung, also z. B. beim Essen oder im Urlaub als Kontrast zum oft als unübersichtlich komplex empfundenen modernen Alltags- und Berufsleben. Andererseits gilt Schlichtheit als schlecht, wenn in einem bestimmten Bereich Komplexität das Ideal ist. So mag ein einfacher Mensch von anderen als uninteressant oder sogar dumm empfunden werden.

 

Der Begriff Stark

 

Das Wort "stark" wird in unserem Firmenmotto als Adjektiv geführt und bezeichnet die Eigenschaft der körperlichen Stärke. Kraft bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, durch Kontraktion Widerstände zu überwinden (Konzentrische Arbeit), ihnen entgegenzuwirken (exzentrische Arbeit) oder sie zu halten (statische Arbeit). Bei diesen Kräften handelt es sich tatsächlich um Kräfte im physikalischen Sinn. Man unterscheidet zwischen Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft und Kraftausdauer. Maximalkraft bezeichnet die größtmögliche Kontraktion, die von einem Muskel willkürlich gegen einen Widerstand aufgebracht werden kann. Sie ist abhängig vom Muskelquerschnitt und dem Maß der Koordination innerhalb und zwischen den beteiligten Muskeln. Da alle anderen Kraftarten von ihr abhängig sind, wird sie auch als Basiskraft bezeichnet. Schnellkraft bezeichnet die Fähigkeit eines Muskels, in möglichst kurzer Zeit eine möglichst hohe Kraft zu erzeugen. Sie wird zum Beispiel bei Sportarten benötigt, die eine schnelle Reaktion des Sportlers erfordern, wie Tennis oder Boxen. Kraftausdauer ist die Eigenschaft, Arbeit über einen längeren Zeitraum zu verrichten und dabei entstehende Ermüdungserscheinungen der Muskeln zu kompensieren. Sie hängt neben dem Muskel auch stark vom Zustand des Herz-Kreislaufsystems ab.


 

 

Schlicht & Stark als Philosophie

 

In Umsetzung der rhetorischen Definitionen setzen diese beiden Begriffe die Kernziele unserer Sortimentsstruktur:

 

- Minimalismus bezeichnet den Verzicht auf unnötiges,  also ... 

... auf alles, was der moderne Anwender nicht braucht

... auf Verpackungen, die die Umwelt belasten

... auf jeden unnötigen Kostenfaktor

 

- Klarheit umschreibt die Eigenschaft der Artikel, also...

... alles muss miteinander kombinierbar sein

... die Kollektionen sind auf die wichtigen Größen beschränkt

... sie müssen allen qualitativen Normen entsprechen

... sicher und einfach im täglichen Umgang sein

 

- Simplizität  definiert die Zielgruppe unserer Ware, also...

... Menschen, die auf klare Formstrukturen stehen

... Gastgeber, ohne Schnörkel und "Schnick-Schnack"

... Köche, die mit ihren Speisen dekorieren

... Verbraucher, die kein unnötiges Geld ausgeben möchten

... Konsumenten, die sich nicht von Markenimages verführen lassen

... für jeden, der nicht mehr ausgeben möchte, als notwendig

 

- Stärke als konzentrische Arbeit ist unser Power, also...

... sich gegen einen traditionellen Wettbewerb durchsetzen

... nationale und internationale Produktionsstärken nutzen

... knallhart günstige Preise servieren, ohne dabei billig zu sein

... den Nachkauf der Kollektion sichern

... eine einheitliche, komplementäre Kollektion zu schaffen

... Wertschöpfungen für Wiederverkäufer und Endanwender zu schaffen

... ökologischen Ziele in die eigene Arbeit einbeziehen

... ein gesundes soziales und betriebliches Umfeld für unser Team zu erhalten

 

 

Mehr dazu finden Sie unter Leistungsfaktoren


 

Struktureller Aufbau der Kollektion

 

Als Porzelliener der Neuzeit gibt es 2 Arten der organisatorischen Struktur der Kollektion. a) Nach Art und Methode der Fertigung, oder b) nach Art und Beschaffenzeit des Produktes. Wir haben uns 1989 von der Variante a) getrennt und seit 1998 die Methode b) strengend in unserer EDV umgesetzt. Die Holst Porzellan Kollektion ist nach Art und Beschaffenheit aufgebaut. Dabei arbeiten wir mit 3 Hauptparametern, die man wahlweise miteinander verbinden oder auch gegeneinander ausschließen kann.

 

Klasse | Warengruppe | Artikelgruppe

 

Die Kasse legt die Zielgruppe der Endanwender fest. Dabei unterscheiden wir den privaten Endverbraucher, den Gastronom (Hotelier), den Großverbraucher (Kantine & Catering) sowie das Krankenhaus. Eine tiefere Unterscheidung als Hauptanwendergruppen gibt es nicht. Artikel, die "sowohl als auch" von mehreren Anwendergruppen nachgefragt werden können, fassen wir in der Klasse "Basic" zusammen. Entsprechend gibt es eine Klasse "Privat" - für den privaten Endverbraucher, eine Klasse "GV" für Großverbraucher ... uvm. Dieses Unterscheidungsmerkmal kennen die meisten unserer Handelspartner nicht und wissen auch nicht, dass wir innerbetrieblich hier eine Kollektionsabgrenzung vornehmen, weil die Natur der Nachfrage kaum Unterscheidungen von sich aus zulässt! Ein Fachhandel für Krankenhausbedarf kauft eben bei Holst Porzellan Funktionsgeschirr und würde nie z.B. Weihnachtsengel nachfragen, so wie einem Gartencenter die Struktur unserer Kantinenkollektion völlig egal und unbedeutend ist!

 

Wir haben unser Sortiment nach Warengruppen gegliedert. Dabei unterscheiden wir die Artikel in ihrer grundsätzlichen Art und Anwendung, z.B.

 

 

 

Das erlaubt einem Anwender, schnell und gezielt das zu finden, egal aus welcher Serie der Artikel stammt oder welchen Namen er trägt. Diese Gliederung finden Sie übrigens als Schnellzugriff am Ende fast jeder Holst Internetseite.

 

Die Artikelgruppe unterscheidet das Design innerhalb der Warengruppe. Fast alles Designs in der Holst Kollektion haben einen bezeichnenden Namen, wobei ein schnöder runder Ascher eben Ascher heißt und nicht z.B. Fumier... Ein und dasselbe Design kann es nun in verschiedenen Warengruppen stammen, wenn die Artikel aus einer "Serie" also einem Design abgeleitet wurden. So gibt es z.B. Teller des Design "Vital Level", aber es gibt auch Schalen, Platten und Untertassen. Wer einen Serienzusammenhang herstellen will, kann sich in der fiktiven Warengruppe "Serien" vornehmen, denn wie erwähnt, führen wir keine kompletten Serien.

 


 

Die fiktiven Warengruppen

 

Um unseren Kunden und deren Endverbrauchern die Arbeit mit unserer Internetseite zu erleichtern, haben wir 3 fiktivev Warengruppen geschaffen. Diese zusätzlichen Betrachtungsoptionen sollen helfen, unser Porzellan im Zusammenhang und in der Gebrauchserwartung schneller zu finden.

 

Themenporzellan

 

Porzellan in Themen zeigen wir in kollektierten Zusammenstellungenen für besondere, saisonale Anlässe; diese zeigen wir in der www.themenporzellan.de bzw. in der Warengruppe Themenporzellan. Der Themenname (z.B. Muttertag, Valentinstag, Muschelzeit) führt sie immer auf eine Internet-Sonderseite, die wir eigens für das Thema angelegt haben. Diese sog. Schmuckseiten sollen den Endverbraucher anregen, mit ideenreicher Präsentation die Verwendung des Artikels mit einem hohen Eigennutzen zu versehen.

 

(intern: Thema = ArtGr. + Seite)

 

Variationen & Menues

Häufig erkennen wir und unsere Endverbraucher in einem Produkt nicht - nicht mehr, oder nicht unmittelbar - seine eigentliche gestalterische Verwendung und den Mehrwert des jeweiligen Artikels. Um unseren Kunden und deren Endverbrauchern unser Porzellan so zu zeigen, wie wir es sehen haben wir die Warengruppe "Variationen und Menues" geschaffen und unter der Hauptdomäne www.servieridee.de online gestellt. Sehen Sie dort unsere Ware aus vielen Perspektiven, mit ganz unterschiedlichen Verwendungen. Was man aus Holst Porzellan alles machen kann, möchten wir in dieser Warengruppe bzw. Internetpräsentation kommunizieren.

(intern: Variation = ArtGr. + Seite)

 

Serien

 

Artikel unterschiedlicher Warengruppen mit einheitlicher, gestalterischer Formgebung bzw. aus einem Design fassen wir in der Warengruppe Serien bzw. auf der Internetseite www.weissgeschirr.de zusammen. Der Einfachheit halber führt Sie der jeweilige Link auf die Zusammenfassung der Artikel innerhalb unserer Artikeldatenbank, soweit wir für die Serie keine eigene Webdomäne angemeldet haben, wie z.B. bei www.löwenkopfterrine.de oder www.chinaporzellan.de.

 

(intern: Serie = Merkmal)

 

Kollektion online

 

Die wohl komfortabelste Methode, Artikel bei uns zu finden - vor allem, wenn man sich nicht auskennt - ist die Nutzung unserer Datenbank www.holst-porzellan.de/sortiment. Dort begleiten wir Sie menügeführt mit Text und Bild schnell zum gewünschten Artikel. Und für alle, die Porzellan nach Artikelnummer oder einer Artikelbezeichnung suchen, haben wir auf jeder Seite in der Kopfteile die beiden Suchfelder "Artikelnummer" bzw. "Artikeltext". Versuchen Sie es einfach einmal, mit einem beliebigen (kurzen!) Suchwort, wie z.b. Butter oder pizza...

 

 

 


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Bei Fragen und weiteren Anregungen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.