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Mitimport

Mitimport - Preisvorteile durch strategisches Handeln sichern

 

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Als Partner von Industrie und Handel bedienen wir viele Arten von Unternehmen, Wiederverkäufern und weiteren Marktteilnehmern. Aus ganz verschiedenen Marktplätzen kommend, gehören sehr unterschiedliche Einkaufsstrukturen zu unserem Tagesgeschäft. Die täglichen "Verpackungseinheiten" betragen mal einen Umkarton, mal eine Palette oder auch gelegentlich einen ganzen Zug mit 33 Paletten. Im Geschäftsfeld "OEM-Großkunden" (Original Equipment Manufacturer) sind es sogar komplette Containerlieferungen. Dieser Vielfalt von Anforderungen und Aufgabenstellungen gerecht zu werden, ist nicht immer einfach. 

Doch eine Faustregel stellen wir von Holst Porzellan immer sicher: Je mehr sich ein Partner engagiert, desto besser muss seine Preisstellung sein!

Aus diesem Grund haben wir außerhalb unseres Lagergeschäftes ein Beschaffungssystem aufgebaut, das vor allem dem leistungsfähigen Großhandel in seinen Kernsortimenten gewidmet ist. 

 

Der Mitimport

 

Im Wesentlichen beruht der Mitimport auf einer kostenmäßigen Entlastung von Lager und Logistik sowie der Übernahme des Liefer- und Abrechnungsrisikos. Mitimport ist die feste Order einer Ware vor Produktion und Versand, die dazu beiträgt, unsere Produktionsplanungen exakter zu gestalten und die einzelnen Herstellungsstufen effizienter auszulasten.      

 

Arten des Mitimports

I. d. R. realisieren wir - abgesehen von medizinischen Gerätschaften oder kostenintensiven Investitionsgütern - zwei Arten des Mitimports:

  • Die Abfertigung eigener Container für OEM-Großkunden (ab 1 x 20 f).
  • Die gemeinsame Einfuhr von Porzellanwaren (i. d. R. ab 10.000 Stück oder EUR 8.000,-- im Huckepack-System).

 

Waren eines Mitimports

Unter "Waren des Mitimports" verstehen wir jegliche keramische Erzeugnisse, die wir innerhalb unseres Kompetenzumfanges abwickeln können. Dabei stellen wir den beauftragten Qualitätsstandard durch eigene Mitarbeiter im Qualitätsmanagement sicher und gewährleisten auf Wunsch einen lückenlosen Auftragsrapport. Unter Mitimport fallen  

  • alle Artikel unserer Lagerkollektion
  • Vignetten- und Dekorware aus unserer Kollektion
  • OEM-Ware 
  • Kundeneigene Kollektionen aus Porzellan, Bone China, Magnesium Porzellan, Keramik oder Steinzeug
  • Spezialanfertigungen medizinischer oder technischer Verwendung aus keramischen Materialien

 

Regeln des Mitimports

Holst Porzellan ist seit 1955 in diesem Geschäft tätig! Wir kennen unsere Kunden und unsere Produktionspartner! Obwohl in den 60 Jahren unserer Firmengeschichte noch niemals ein Mitimport "baden" gegangen ist, weisen wir der guten Ordnung halber auf die Regelungen und Risiken eines Imports, bzw. Mitimports detailliert hin. Diese sind im besonderen 

  • Der Besteller gilt rechtlich als Einführer. 
  • Waren mit Bodenmarke Dritter werden i. d. R. ab 10.000 Stück eines Artikels oder 15.000 Stück einer Produktionsart (Drehen/Rollen/Gießen/Pressen) angefertigt.
  • Der Konformitätsnachweis erfolgt durch den Besteller, auf Wunsch durch Kostenübernahme.   
  • Die Bestellung des Kunden erfolgt vor Produktionsbeginn.
  • Die Lieferzeit (ETA - estimated time of arrival) beträgt i. d. R. zwischen 3 und 6 Monaten.
  • Der vereinbarte Artikelpreis kann sich aufgrund herstellungsbedingter Abweichungen oder Preiserhöhungen bis zu 3% erhöhen, ohne dass es einer Rücksprache bedarf.
  • Die Lieferzeit gilt erst als vereinbart, wenn der Auftrag durch Holst Porzellan schriftlich bestätigt wurde.
  • Jegliches Devisenkursrisiko trägt der Besteller. Der Kaufvertrag wird auf einen "voraussichtlichen" Abrechnungskurs kalkuliert, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung mit den tatsächlichen Valutenkursen belastet wird. Die Kurse sind in den Belegen transparent dargestellt. Fallen Kursgewinne an, werden diese dem Besteller gutgeschrieben!
  • Die Zahlung erfolgt 1/3 bei Aufragsbestätigung, 1/3 bei Produktionsbeginn, 1/3 zum Zeitpunkt der Warenübergabe. 
  • Holst Porzellan ist berechtigt, ggf. auch ohne jede Angabe von Gründen, vom Vertrag zurück zu treten (z. B. wenn sich die Produktion nicht wie vorgesehen realisieren lässt).
  • Jegliche zeitliche Verzögerungen oder Einbußen in Qualität und Ausführung unterliegen nicht der Schadensersatzpflicht von Holst Porzellan, wenngleich wir uns für die Behebung einer Reklamation als Dienstleister und auf der Grundlage einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit sowohl mit den Produktionspartnern als auch mit unseren Kunden verantwortlich fühlen und diese im Sinne des Bestellers durchzusetzen versuchen.  

 

Vorzüge des Mitimports

Liest man "die Regeln" des Mitimports zum ersten Mal, erscheinen viele der aufgezählten Punkte als unvorhersehbar oder wie kaum überwindbare Dogmen. Was der eine lässig mit "no risk no fun" zuversichtlich unterschreibt, erscheint einem anderen als untragbares Risiko im Handelsverkehr. In der Tat ist es richtig, dass der Einführer nicht nur eine Dienstleistung erbringt, sondern vor allem auch ein erhebliches Risiko für seine Kunden trägt. Die hohe Zuverlässigkeit der Vertragspartner nehmen dabei wesentlichen Einfluss auf die Risikokalkulation. Darin obliegt einer von vielen Vozügen des Mitimports bei Holst Porzellan! Weitere Vorzüge sind

  • Direkter Einkauf in Fernost und anderen Drittländern in Begleitung eines erfahrenen Fachteams.
  • Hersteller unabhängige, neutrale Qualitätsberatung. 
  • Vorgangskorrespondenz in deutscher Sprache.
  • Keine persönliche Präsenz in den Erzeugerländern notwendig.
  • Geringes Beschaffungsrisiko durch langjährige Geschäftspartnerschaften.
  • Auftragsrealisation durch Fachleute. 
  • Qualitätssicherung von Produktion und Verpackung durch unsere Mitarbeiter vor Ort.
  • Inanspruchnahme ausgehandelter Festpreise (Seefrachten u. ä.). 
  • Sichere Verfügbarkeit großer Verkaufsmengen (nach Lieferung).
  • Planbarer Absatz, Sicherstellung von Aktionszeiträumen. 
  • Höhere Produktionseffizienz (ca. 3% vom Herstellungspreis).
  • Ersparnis durch Übernahme der Risikokalkulation (ca. 0,5% vom fob-Preis).
  • Ersparnis der Risikozulage des Devisenterminhandels (ca. 5% des cnf-Preises).
  • Übernahme des Reklamationsrisikos (ca. 1% des Verkaufspreises).
  • Keine Finanzierungskosten (ca. 0,5% des fob-Preises).
  • Übernahme des Absatzrisikos (ca. 5% des Einstandspreises).
  • Keine Lagerkosten (ca. 12% des Verkaufspreises). 
  • Geringere Handlingskosten (ca. 3% des Verkaufspreises).

Summiert man diese Einzelpositionen, sollte der Mitimporteur - natürlich immer abhängig von Art, Menge und Güte der Ware - einen Benefit zwischen 15% und 30% vom üblichen Einkaufspreis erzielen können oder gegenüber dem Eigenimport nicht mehr als 15% Aufschlag zahlen. Andernfalls lohnt es sich nicht, Ware als Mitimport in Auftrag zu geben. Es lassen sich nicht alle Fakten und Fragen über eine Internetseite klären. Deshalb laden wir jeden Kunden und Interessenten für einen Mitimport ein, in einen direkten Dialog mit uns zu treten! Es lohnt sich! 

 

Sofern Sie an dem Vertrieb von Eigenmarken interessiert sind, sollten Sie dazu unsere Rechtshinweise beachten!

 

Sprechen Sie uns einfach an +49 (0) 5201 849551 oder senden uns eine Email office@holst-porzellan.de 

Ihr Holst Porzellan Team

Halle/Westfalen