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Musterabwicklung von Holst Porzellan

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Schlicht & Stark in weißem Porzellan

  

Muster von Holst Porzellan
Liebe Kunden,
verehrte Interessenten und Porzellanfreunde,

Porzellan, Glas und die Ausstattungsgegenstände rund um den gedeckten Tisch sind allesamt Artikel, die gerne "in die Hand" genommen werden wollen, bevor man sich für sie entscheidet. Das geht nicht nur uns so im Zusammenspiel mit unseren Wiederverkäufern, sondern gilt auch im weiteren Vertrieb an den Endkunden! Dieser Umstand stellt eine gewöhnliche Eigenart unseres Tagesgeschäftes dar! Deshalb beschicken wir die wichtigen Fachmessen und unterhalten eigene Internetseiten mit Produktdarstellungen, Warenkunde und Anwendungsbeispielen, die vielerorts sehr gelobt werden. Kaum ein Mitbewerber der Porzellanbranche stellt seine Artikel so gut erkennbar online wie Holst Porzellan. Für den konservativen Verkauf erstellen wir aufwendige Kataloge und Flyer und stellen unseren Kunden kostenlos dekoratives Bildmaterial zur Verfügung. Diese Leistung wird von uns erwartet und wir dienen sie gerne!

Wir bitten aber um Verständnis, dass wir Muster die meist per Post, DPD oder UPS versendet werden, zu ihrem Selbstkostenpreis verrechnen. Bei 5.000 Kunden und 100 Neuheiten pro Jahr könnten wir alleine 500.000 Mustersendungen verschicken, wenn nur jeder ein Teil als Probe anfordert. Dieser Aufwand ohne eine anteilige Kostenverrechnung würde den sofortigen Ruin unserer Firma bedeuten.

Das Musteraufkommen unserer Firma hat sich in den letzten Jahren mehr als verhundertfacht und ist zu einem schmerzlichen Kostenfaktor herangereift. Dabei stehen oftmals nicht die Gegenstandswerte des Artikels im Vordergrund, sondern vielmehr der Aufwand drum herum. Postpaket 8 Euro, Verpackungsmaterial 2 Euro, Personalaufwand 10 Euro, aber noch schlimmer: Muster müssen auch gelagert werden! In einer auf Palettenversand strukturierten Logistik kaum realisierbar. So läppern sich in der betriebswirtschaftlichen Auswertung die Realkosten des Musterversandes auf € 31,50 im Jahresdurchschnitt, bei einem Æ Abgabepreis des Artikel von < € 1,00!

Unser Partner ist der Handel und damit der Wiederverkauf! Unser Kunde hat einen unbestreitbaren und zustehenden Anspruch auf Muster in Form einer Warenprobe zur Beurteilung und Billigung seiner Kaufentscheidung. Trotz des hohen Kostenaufwandes stellen wir diesen Service zur Verfügung und leisten ihn prompt! Dabei unterscheiden wir in kostenlose und kostenpflichtige Muster. Die Definition, "was" ein kostenloses Muster ist, geben uns die Finanzbehörden durch ihre Verordnungen und Mitarbeiter vor: Ein Artikel der dem Wert eines Euro (€ 1,00) unterliegt. Mit einem Spielraum von +- 49 Cent kann man noch im Einzelfall verhandeln, ab € 1,50 verlangt das FA einen Nachweis über den erbrachten Geldwertvorteil. Da unsere Produktionsquoten stückgenau dem Bundesamt für Finanzen vorliegen sind unsere Angaben unmissverständlich. Dennoch haben wir stetig Diskussionsbedarf, ob bei einer Neueinführung eines Kaffeebechers 2.500 Stück bilanziell "unter den Tisch fallen" dürfen, weil wir jedem zweiten Kunden ein kostenloses Muster geschickt haben.

Neben der fiskalischen Definition gibt es natürlich auch den branchenüblichen Umgang mit Mustern. Gerade die Deutsche Porzellanindustrie hat in der Vergangenheit nie mit Mustern gegeizt und ihren Kunden und deren Endkunden davon reichlich kostenlos weitergegeben. Sicher ist das nicht der Grund warum die deutsche Porzellanindustrie mehrheitlich Konkurs gegangen ist - aber sicher ein richtungweisender Indikator dafür, dass man mehr Geld ausgegeben hat, als man verdiente. Je höher die Kalkulation eines Artikels, desto eher kann man kostenlose Muster in den Preis einrechnen. Getreu unserem Motto "Schlicht & Stark" haben wir eine solche Kalkulation nicht!

Der missbräuchliche Umgang mit Mustern, ist für einen Lieferanten schmerzhaft und geschieht oft "auf leisen Sohlen". Meist ist sich der Verursacher einer solchen Mustersendung seiner Handlung nicht bewusst; je größer eine Firma, desto vielfacher diese Gefahren. Einige Beispiele aus unserer Praxis: Es werden Muster bestellt, obwohl ...

... dieser Artikel beim Händler im Lager vorrätig ist.
... der Artikel bereits mehrfach eingekauft wurde.
... die nachgefragte Menge sehr gering ist.
... das Produkt geläufig ist.
... der Artikel in der Vergangenheit schon einmal bemustert wurde.
... über den Artikel bereits abschlägig entschieden wurde.
... ein Gremium bereits über eine Sortimentsinkludierung befunden hat.
... noch kein konkretes Kaufinteresse vorliegt.
... ein Wettbewerbsprodukt bevorzugt wird.

Solche Umstände sind für einen Lieferanten ebenso ärgerlich wie teuer. Dem ganzen die Krone aufsetzen kann man, wenn man mit kostenlosen Mustern einen professionellen Wiederverkauf organisiert und wertige Warenproben in Schnäppchenmärkten und Reste-Ecken zum Kauf anbietet. Daher bitten wir unsere Kunden, nicht mehr benötigte kostenlose Muster von Holst Porzellan kollektiert zurückzugeben.
Dreh- und Angelpunkt des Ärgernis

Sind meist nicht die Muster für die Kaufentscheidung unseres Wiederverkäufers, sondern die Warenproben, die an Endkunden weiter gegeben werden. "...Schick mir mal ein Muster..." sagt der Gastwirt sorglos seinem Vertreter. Klangvolle Titel wie "Food & Beverage Manager" oder "Chef de Cuisine..." verwöhnen seinen Träger mit einem Privileg unvorstellbare Warenproben in Anspruch nehmen zu dürfen: 50 Jahre alten Whisky, Wein mit Kammerpreismünze, Fertigprodukte im Familienpack u.v.m. Der gleiche Kunde, die gleiche Person stellt sich aber auch bei Aldi in die Reihe, wenn er kistenweise den Beaujolais Primeur abgreift, ohne je einen einzigen Schluck des neuen Jahrgangs probiert zu haben. Man kann sich das Gesicht der Verkäuferin vorstellen, wie es sich nach der Frage einer kostenlosen Probierflasche verändert?

Holst Porzellan arbeitet nur und ausschließlich mit dem Wiederverkäufer! In die Kundenhoheit unserer Partner greifen wir weder ein, noch schreiben wir Bedingungen für den Verkauf unseres Porzellan vor! Wir belassen unserem Kunden seine Kompetenz, die richtigen Vertriebswerkzeuge für das jeweilige Geschäft zu nutzen.
Geschäftsgrundsatz

Grundlage eines jeden Handelsgeschäftes ist die Erwirtschaftung einer Wertschöpfung. Unsere Wertschöpfung entsteht in dem Zusammenspiel mit unseren Kunden und stellt die Grundlage unserer Kalkulation dar. Unsere Kunden wiederum sollten mit unserer Ware ebenfalls eine Wertschöpfung erzielen, denn nur so funktioniert der Wirtschaftskreislauf. Zugegeben, in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe spornen Konzepte a la Lopez zu kreativen Forderungen an: Skontofristen mit 90 Tagen, Rückgaberechte, Listungsgebühren, WKZ, Jahresboni u.v.m. ... die Liste der angewendeten Mechanismen ist lang und schmutzig, bei kleinen Kunden Nadelstiche, bei großen Daumenschrauben, bei Premiumkunden nehmen sie schon mal die Luft zum Atmen.

Der Einzelhändler zahlt seine Ladenmiete, der Versender seinen Katalog und jede Handelsform wird begründen, warum die Ihrige besondere Abschläge und Nachlässe verlangt.
Was hat das alles mit Mustern zu tun?

Der Geschäftspartner sagt: "...Bitte schicken Sie mir ein Muster, ich zahle dafür gern...."!
Der Kunde fragt: "...Zeigen Sie mir ein Muster, ich entscheide dann...!"
Der Nichtkunde komplimentiert: "...Sie können mir ja mal ein Muster schicken...!"

Hinter diesen 3 Aussagen stehen Grundsätze, Philosophien und auch Unzulänglichkeiten, die sich wesentlich auf unser Musteraufkommen auswirken. Es steht uns nicht zu, über die Fertigkeiten unserer Kunden zu urteilen und deshalb haben wir es uns zum Grundsatz gemacht, Muster für Endkundenanfragen generell zu berechnen!
Wir kommen Ihnen entgegen!

Denn zum einen gewähren wir auf Muster einen einmaligen Sonderrabatt von 25%, zuzüglich der Händlerkondition (*).

oder

Sie senden uns nach einer Bemusterung einen Auftrag (*) über den Artikel zu, wir schreiben wir Ihnen dann die Musterrechnung mit der Warenrechnung wieder gut!

oder

Sie schicken Sie uns die Muster nach Begutachtung kostenfrei zurück und erhalten eine Gutschrift!
Leben und leben lassen - ehrlich, langfristig und partnerschaftlich. Sollten Sie sich dennoch über unsere Auffassung ärgern oder anderer Meinung sein, sprechen Sie bitte mit unserem Geschäftsführer: 05201/849551.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr
Holst Porzellan GmbH Team
Halle/Westfalen
(*) Wir bitten von spitzfindiger Auslegung unserer Handhabungen abzusehen und dem wirtschaftlichen Ziel dieser Regelung zu folgen, vielen Dank! Ein Auftragseingang nach einem Jahr entspricht ebenso wenig dem offensichtlichen wirtschaftlichen Ziel, wie man eine ganze Palette Kaffeebecher als Mustersendung bezeichnen kann! Und - nein - 1 Stück ist keine gute Bestellmenge, um eine Mustergutschrift zu rechtfertigen!