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Entscheidungskriterien

Entscheidungskriterien der Verbraucher

 

 

 
 
Einige unserer Handelpartner vertreiben die Warengruppe "Geschirre für Tisch-, Tafel und Küche" im Rahmen eines großen Warenkorb, neben vielen anderen Produktarten wie Bestecken, Tischwäsche, Küchengeräten u.v.a.  Für sie fassen wir als kleine Hilfestellung hier nachmals zusammne, woraus die wichtigsten Entscheidungskriterien für den Kauf von Porzellan und keramischen Geschirren bestehen.
 
 

Die Entscheidungsmerkmale des privaten Endverbrauchers

 

Der private Endverbraucher entscheidet nahezu mit 100% anhand der sichtbaren Merkmale eines Geschirrteils. Die unsichtbaren Merkmale sind nur Nebensache, oder spielen so gut wie keine Rolle. Es sind vor allem diese sichtbaren Merkmale die kaufentscheidend sind. 

 

  • Offenheit für Konsum
  • Umgebung und Point of Sale des Angebotes
  • Präsentation und Darbietung der Ware
  • Design, Art und Ausführung (Geschmack)
  • Preis
  • Beratung
  • Qualität in Bezug auf sichtbare Fehler
  • Verpackung und Aufmachung des Produktes
  • Marke 
  • Nachkaufgarantie

 

Ausgenommen von dieser Aufstellung sind gezielte Nachkäufe bestehende Geschirrserien! Der private Käufer konsumiert unkalkulierbar, mit verschiedenen Kaufmotiven und zu verschiedenen Anlässen.

 


 

Die Entscheidungsmerkmale der gewerblichen Endverbraucher

 

Der gewerbliche Endverbraucher entscheidet überwiegend andhand der "unsichtbaren" Merkmale, wobei der viele davon durch Herkunft, Marke oder Augenschein ableitet. 

 

  • Bedarf
  • Verwendungszweck
  • Dauer der Nutzung
  • Design, Art und Ausführung (Geschmack) 
  • Beratung
  • Marke 
  • Preis
  • Alleinstellung & Innovation
  • Kompatibilität mit Bestand
  • Eignungseigenschaften 
  • Servicefreundlichkeit
  • Haltbarkeit & Bruchempfindlichkeit

 


 

Beratung - ein entscheidendes Kriterium

 

Vor allem für den Bereich "gewerbliche Endverbraucher" - also für die Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung stellt die Beatung ein wichtiges, kaufentscheidendes Kriterium dar. Dabei wird der Händler ein Teil des Produktes. Ein guter Verkäufer in unserer Branche muss nicht gut verkaufen - etwas andrehen - können! Er muss die Bedürfnisse des Kunden exakt erkennen in der Lage sein, diese Anforderungen und Erwartungen mit den Eigenschaften der Produkte seines Warenkorbes zu verbinden.  

 

Diese Erkenntnis motiviert und jeden Tag aufs Neue, für SIE unsere Warenkunde zu verbessern

 


 

Mindestanforderungen zur Anwendungsberatung 

 

Um eine versierte und kompetente Anwendungsberatung durchführen zu können, sind gastronomische Grundkenntnisse erforderlich. Erfahrungen in dieser Branche wären natürlich wünschenswert, aber oft reichen auch langjährige Erfahrungen im Handel oder die Fähigkeit, selbst ein aufmerksamer Gast zu sein.  

Dieses Fundament können Sie duch die Hersteller unabhängige und ausführliche Warenkunde von Holst Porzellan mit Fachwissen anreichern. Dabei spielen vor allem die nachfolgenden, unsichtbaren Eigenschaften und Merkmale der Geschirrteile so gut wie keine kaufentscheidende Rolle, bzw. werden die abzuleitenden Nutzunseigenschaften quasi selbstverständlich abgeleitet bzw. unterstellt:

 

  • Arten der Herstellung
  • Güteklasse der Scherbe
  • Zusammensetung der Glasur
  • Weißgrad (bei Geschirren ohne Dekor)
  • Migration und Übertragung von Fremdstoffen auf die Speisen
  • Ofenfestigkeit, Thermoschock-Haltbarkeit
  • Härte und Stabilität der Glasur (Korrosionsverhalten)
  • Wärmespeicherfähigkeit
  • Verkeimungs- und Hygieneverhalten
  • Verbrauch von Spülmitteln 
  • Langlebigkeit der Ware
  • Kantenschlagunempfindlichkeit
  • Nachkaufzeitraum
  • Herstellungsland
  • Nachhaltigkeit der Herstellung
  • Energiebilanz des Produktes
  • Sozialstandards der Hersteller (z.B. BSCI)
  • Einhaltung gesetzlicher Auflagen (z.B. Eichgesetz, LFGB, Produkthaftungsgesetz)
  • Veräußerungs- und Wiederverkaufswert

 

Ausgenommen von dieser Aufstellung sind gezielte Nachkäufe bestehende Geschirrserien!

 

Diese fehlenden Erkenntnisse, sowie eine mangelhafte Aufklärung der Geschirranbieter über ihre Ware sind dafür verantwortlich, dass dem gewerblichen Endverbraucher so viel minderwertige Ware "untergejubelt" wird. Die Erkenntnis dieser Entscheidungskriterien, bzw. deren Anteil ungeklärter Faktoren bilden den Grundstein für die Notwendigkeit, die Markmale keramischen Güteklassen leicht verständlich herauszuarbeiten. Mehr dazu hier.