Drucken

Versus...

Wie gut lässt sich Porzellan als Serviergeschirr ersetzen?

 


Dem Privatkunden sind die Güteklassen des Geschirrs mehr oder weniger egal und unterliegen eher den geschmacklichen und preislichen Ansprüchen. Im Restaurant, in der Kantine oder im Hotel muss das Geschirr aber eine Leistung erbringen, die gastronomische Leistung sicherstellen und den Verbraucher schützen. Darüber sind sich Gäste und Gastgeber oft nicht im Klaren. 

 

Gefahr

 

Auf HolzMelamin, Bambus oder Echtschiefer zu servieren, mag zwar ganz innovativ sein und hübsch aussehen, aber für den Gast ist es eine Katastrophe. Melamin und Bambus - wie Biokunststoffe und nahezu alle anderen Plastikgeschirre - werden mit Formaldehyd gebunden (siehe Symbol oben). Formaldehyd ist ein hochgiftiger Stoff, den alle o.g. Materialen bei Hitze und über ihre polierten Ränder auf die Speisen übertragen. Schiefer ist ein Splitterstein, der so pröros ist, dass es sich niemals keimfrei spülen lässt. Trotzdem werden diese Werkstoffe auch in der professionellen Gastronomie noch eingesetzt! Igitt!

 

Der private Verbraucher kann selbst entscheiden, wie oft er sei Handtuch wechselt, seine Küche putzt, giftiges Melamin oder gesundheitsgefährdende Keramik verwendet. Der gewerbliche Verbraucher muss seinen Gästen und Kunden eine 100%ig einwandfreie und hygienische Versorgung gewährleisten, denn dazu ist er u.a. durch den Gesetzgeber verpflichtet. Für das Servieren von Speisen sind Melamin und Plastik kein guter Umgang.
 
 

 
 
 

 

 

Die Redaktion des Fernsehsenders N-TV hat im Dezember 2019 eine beeindruckende Studie veröffentlicht. Im Jahr 2018 wurden aufgrund von Personalmangel rund 1/4 Millionen der notwendigen Lebensmittelkontrollen nicht durchgeführt. Besonders betroffen davon waren Berlin und Bremen. Das ergab eine Untersuchung und Befragung von rund 400 zuständigen Behörden. Um Sie auf die Gefahren bei der Verwendung von Melamin, Bambus und Holz hinzuweisen, haben wir obiges Video erstellt.